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Professur für Archäologie Früher Hochkulturen gem § 98 UG

An der Universität Graz arbeiten ForscherInnen und Studierende in einem breiten fachlichen Spektrum an Lösungen für die Welt von morgen. Unsere WissenschafterInnen entwickeln Strategien, um den aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft zu begegnen. Die Universität Graz bekennt sich zur Leistungsorientierung, fördert Karrierewege und bietet mehrfach ausgezeichnete Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Diversität in einer zeitgemäßen Arbeitswelt – unter dem Motto: We work for tomorrow. Werden Sie Teil davon!

Das Institut für Antike entsteht ab Oktober 2019 als Verbund der derzeitigen Institute für Alte Geschichte, Archäologie und Klassische Philologie sowie des interdisziplinären Zentrum Antike. Archäologische Feldforschungen mit Relevanz zu frühen Hochkulturen des Mittelmeerraumes werden derzeit in Griechenland (Ausgrabungskooperation in Pheneos in Arkadien), der Türkei (Ausgrabungskooperation in Side) und Zypern durchgeführt. Wir forschen und lehren im internationalen und transdisziplinären Verbund und sehen die Antike Welt und ihre Hochkulturen als hochkomplexes System, das nur aus einer allseitigen Betrachtung verstanden werden kann.

 

Die Universität Graz besetzt am Institut für Antike der Geisteswissenschaftlichen Fakultät eine

Professur für Archäologie Früher Hochkulturen gem § 98 UG

(40 Stunden/Woche; unbefristetes Arbeitsverhältnis nach dem Angestelltengesetz; voraussichtlich zu besetzen ab 01. Oktober 2020 )

Die Professur erweitert, vertieft und koordiniert das Angebot in Forschung und Lehre zu den frühen Hochkulturen mit dem Schwerpunkt im östlichen Mittelmeerraum. Im Fokus stehen dabei die Bronzezeit und frühe Eisenzeit des Ägäischen Raumes, Zyperns, Kleinasiens und der Levante sowie die Beziehung dieser Räume zu den benachbarten Hochkulturen, vor allem zu Mesopotamien und zu Ägypten. Von den BewerberInnen erwartet werden ein Forschungsschwerpunkt in zumindest einem der genannten Kulturräume und die Befähigung zu einer vergleichenden Darstellung der einzelnen Hochkulturen, ihrer Beziehungen und gegenseitigen Bedingtheiten.  

Erwartet wird außerdem die aktive Mitgestaltung des transdisziplinären (incl. Bibelwissenschaft, Religionswissenschaft, Antike Rechtsgeschichte, Soziologie) und interuniversitären (mit Innsbruck und Salzburg) Doktoratsprogramms „Antike Kulturen des Mittelmeerraums“ und die Beteiligung an dem vom Austrian Sciencefonds (FWF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten internationalen Doc-Kolleg (gemeinsam mit dem Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt) „Resonante Weltbeziehungen in sozio-religiösen Praktiken in Antike und Gegenwart“. 

Die Professur soll sich innerhalb der Geisteswissenschaftlichen Fakultät an der ganzheitlichen Darstellung der Kultur und Geschichte Europas von den Anfängen bis in die Gegenwart – im universitären Forschungsnetzwerk ,,Kultur- und Deutungsgeschichte Europas" sowie im Profilbildenden Bereich ,,Dimensionen der Europäisierung" – auch in Hinblick auf die auch noch heute besonders wichtigen Aspekte von Migration und Kulturtransfer beteiligen.

 

Anstellungserfordernisse:

  • Eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung
  • Habilitation oder gleich zu wertende Qualifikation in Klassischer Archäologie oder Urgeschichte oder einem verwandten Fach
  • Hervorragende wissenschaftliche Qualifikation in Forschung und Lehre für das zu besetzende Fach (in Relation zum akademischen Alter)
  • Auslandserfahrung während der wissenschaftlichen Laufbahn
  • Internationale Publikations- und Vortragstätigkeit
  • Befähigung zur Abhaltung von Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache
  • Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache
  • Erfolgreiche Einwerbung fachspezifischer Projekte; insbesondere kompetitiver Drittmittel
  • Erfahrung in der Konzeption von internationalen Forschungsprojekten
  • Management- und Führungserfahrung
  • Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an der universitären Selbstverwaltung
  • Gender Mainstreaming Kompetenz

Erwartet wird der Nachweis der pädagogisch-didaktischen Eignung. Die Berufungsvorträge (Hearing) finden am 4./5. Dezember 2019 statt.

Einstufung

Gehaltsschema des Universitäten-KV: A1

Mindestgehalt

Das kollektivvertragliche Mindestentgelt gemäß der angegebenen Einstufung beträgt € 71.822,80 brutto/Jahr (14 Monatsgehälter). Ein allfälliges höheres Gehalt kann zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden.

Ende der Bewerbungsfrist: 19. Juni 2019
Kennzahl: BV/21/98 ex 2018/19

Die Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen unter Berücksichtigung der allgemeinen Bewerbungsbestimmungen – informieren Sie sich unter http://jobs.uni-graz.at/Berufungsverfahren – innerhalb der angegebenen Bewerbungsfrist unter Angabe der Kennzahl per E-Mail an:

bewerbung.professur@uni-graz.at

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Personalressort
Halbärthgasse 88010 Graz
+43 (0)316 380 - 2150
+43 (0)316 380 - 9075

Bewerbungen

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Reisekosten

Reisekosten, die im Zusammenhang mit dem Auswahlverfahren entstehen, werden von der Karl-Franzens-Universität Graz nicht ersetzt.

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